Infrarot-Thermometer sind in vielen Bereichen unverzichtbar – ob in der Lebensmittelkontrolle, der Industrie oder im Labor. Doch nur bei korrekter Anwendung liefern sie präzise Ergebnisse.
Wie funktioniert ein IR-Thermometer?
IR-Thermometer messen die von einem Objekt ausgestrahlte Infrarotstrahlung und berechnen daraus die Oberflächentemperatur – berührungslos, schnell und hygienisch.
Typische Fehler bei der Anwendung:
- Falscher Abstand: Achten Sie auf das Verhältnis von Messfleckgröße zu Distanz (D:S-Ratio). Je weiter entfernt, desto größer der Messbereich.
- Falscher Emissionswert: Verschiedene Materialien strahlen unterschiedlich. Viele Geräte erlauben die Einstellung des Emissionsgrades – nutzen Sie diese Option!
- Spiegelungen & Reflexionen: Hochglänzende Oberflächen können Messfehler verursachen. Hier hilft ein Aufkleben von mattem Klebeband zur Kalibrierung.
Praxis-Tipp:
Messen Sie möglichst senkrecht zur Oberfläche und vermeiden Sie Temperaturschwankungen durch Luftzug oder Feuchtigkeit.
Anwendungsbereiche:
- Lebensmittelüberwachung (z. B. HACCP)
- Wartung von Maschinen und elektrischen Anlagen
- Kontrolle von Kühlketten oder Heizsystemen
Unsere Auswahl an Infrarot-Thermometern umfasst Modelle für Einsteiger bis hin zu Profis mit einstellbarem Emissionsgrad, Doppellaser oder Datenlogger.
Jetzt passende Geräte entdecken: Zur Produktübersicht