Ein Feuchtebestimmer ist ein Laborgerät zur Bestimmung des Wassergehalts in festen oder pastösen Substanzen. Besonders in der Lebensmittel-, Pharma- oder Baustoffbranche sind präzise Feuchtemessungen entscheidend. Aber wie funktioniert ein Feuchtebestimmer eigentlich?
So funktioniert ein Feuchtebestimmer:
Ein Feuchtebestimmer kombiniert eine Waage mit einer Heizquelle, meist ein Halogenstrahler. Die Probe wird gewogen, erhitzt und währenddessen kontinuierlich gewogen. Aus der Gewichtsabnahme während des Trocknens berechnet das Gerät den Feuchtigkeitsgehalt.
Typischer Ablauf:
- Probe auf Heizpfanne legen
- Start drücken – Gerät wiegt und startet Trocknung
- Nach festgelegter Zeit oder Stabilität – Ergebnis anzeigen
Einsatzbereiche:
- Lebensmittelindustrie (z. B. bei Mehl, Käse oder Kaffee)
- Pharmaindustrie (z. B. Tablettenpulver)
- Kunststoffe und Granulate
- Bau- und Holzindustrie
Vorteile moderner Feuchtebestimmer:
- Schnelle Ergebnisse – oft in wenigen Minuten
- Hohe Genauigkeit
- Dokumentation und Speicherfunktionen
Fazit:
Feuchtebestimmer sind aus modernen Laboren nicht wegzudenken. Sie ermöglichen schnelle, zuverlässige Analysen des Wassergehalts – und das ganz ohne chemische Zusätze.
👉 Tipp: Für stabile Ergebnisse sollte die Probe gut verteilt und möglichst homogen sein.